Das Museion
Im Jahre 1985 wird das Museum von einem privaten Verein mit Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen als Museum für moderne Kunst gegründet. 1987 wird das Museum in der Sernesistrasse unter der Führung von Pier-Luigi Siena und der Präsidentschaft von Hans Nicolussi-Leck eröffnet. Anfangs hat die neue Institution eine regionale Ausrichtung. Als Zwecksbestimmung gilt die Förderung und Dokumentation der bildenden Kunst im Raum zwischen Ala und Kufstein ab dem Jahr 1900. Zu Beginn der 90er Jahre wird die Tätigkeit ausgeweitet, nämlich auf einen Vergleich deutscher und italienischer Kunst. 1991 bekommt das Museum den Namen „Museion“.
Im Jahre 2000 tritt Alois Lageder die Präsidentschaft an und das Museion wird das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst.
Am 24. Mai wurde der neue, nach dem Projekt des Berliner Architekturbüros erbaute Sitz des Museums eröffnet. Das neue Museum ist ein offenes Museum. Einen starken visuellen Anreiz bietet die Form des Gebäudes, sie ist kubisch. Es soll als Architektur im Dialog wirken: die Stirn-Fassaden verbinden durch ihre Transparenz die Altstadt mit der Neustadt und dem Talfergrün, sodass sich das Gebäude als eine räumliche und symbolische Verbindung zwischen den beiden Teilen der Stadt einfügt.
In den Innenräumen findet man fließende Übergänge und Öffnungen. Die diversen „Kunst-Ebenen“- Räume bzw. Zonen für Veranstaltungen, Ausstellungen, Bibliothek, Cafèteria und Shop sind nicht voneinander getrennt.
Das Museion verfügt über eine umfangreiche Sammlung an moderner und zeitgenössischer Kunst von bekannten Künstlern nicht nur aus Südtirol, sondern auch solche mit internationalem Ruf. Neben dem Ausbau dieser Sammlungen werden immer wieder verschiedene sich wechselnde Ausstellungen von internationalen Künstlern organisiert.


















