Industriezone
Nach der Annexion Südtirols wurde die Italienisierung Bozens rasch vorangetrieben. Bozen wurde zur Großbaustelle und sollte von einer Kleinstadt zu einer Großstadt anwachsen.
Um dieses Ziel zu erreichen wurde die Industriezone errichtet. Betriebe von nationaler Bedeutung wurden angesiedelt. Ebenso wurden 2.300 Sozialwohnungen für die Zuwanderer erbaut.
Die Arbeitsplätze in den neuen Betrieben waren ausschließlich zugewanderten italienischen Arbeitskräften vorbehalten.
So entstanden folgende Betriebe: ein Chemiewerk, eine Magnesium- und Aluminiumhütte, ein Stahlwerk und eine Zweigstelle des Autobauers Lancia.
Regimfreundliche Investoren wurden mit Angeboten von Billigstrom vom neuen E-Werk und anderen Vergünstigungen nach Bozen gelockt.
Viele dieser Betriebe sind mittlerweile wieder verschwunden. Lediglich das Stahlwerk und das von Lancia an Fiat Iveco übergegangene Werk gibt es noch.
Im Ensamble der ehemaligen Aluminium Hütte welche 1930 erbaut wurde, soll ein Technologie Park entstehen.















