Franziskanerkirche und Kreuzgang
Laut Legende soll der Vater des hl. Franziskus von Assisi, welcher ein Kaufmann war, Bozen im Zuge einer Geschäftsreise besucht. Sein Sohn hat ihn begleitet. Sie besuchten die hl. Messe in der Erhardskapelle und der kleine Franziskus betätigte sich als Ministrant. Aus diesem Grunde wurde hier an dieser Stelle das Kloster gegründet. Die Kapelle, welche leider nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist, steht immer noch.
Soweit die Legende. Laut Überlieferung haben sich die Franziskaner im frühen 13. Jh. in Bozen niedergelassen. Es war die erste Klostergründung des Ordens im deutschsprachigen Raum. Leider beschädigte der zweite Weltkrieg die um 1500 fertiggestellte Kirche stark. Die Fresken wurden größtenteils zerstört. Lediglich im linken Kirchenschiff ist noch eine Gallerie berühmter Ordensleute zu sehen.
Der Altar ist ein Kleinod der gotischen Schnitzkunst und stammt von Hans Klocker. Er zeigt die Geburt Christi und die hl. Familie.
Sehenswert ist auch der Anfang des 14. Jh. erbaute Kreuzgang mit seinen kleeblattförmigen gotischen Bögen.


















