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Flughafen Bozen

Die Geschichte des Flughafen Bozens begann schon im Jahre 1919. Am 12. Dezember verpachtete die Gemeinde Bozen dem italienischen Militär das Gelände für einen Fliegerhorst. 1925 entstand die Idee, das Gelände auch für die zivile Luftfahrt zu nutzen. Zur gleichen Zeit gründeten flugbegeisterte Bürger der Stadt den ersten Aeroclub Bolzano. 2 Jahre später wurde der Flughafen an der Linienflugverbindung von Venedig über Graz nach Wien aufgenommen. 1928 kam es zu einer weiteren Verbindung, die damals von dem neu gegründeten Luftfahrtunternehmen Avio Linee Italia eingerichtet wurde, um Italine mit Deutschland zu verbinden. Dieses Vorhaben wurde damals von der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa, sowie von der österreichischen Luftfahrtgesellschaft unterstützt. Die damalige Flugstrecke führte von Rom über Mailand, Trient, Bozen, München nach Berlin. Ein Jahre später war diese Verbindung aber wieder unterbrochen und der Flughafen ging zurück in den Besitz des italienischen Militärs, welches den Flughafen wieder für grenznahe Aufklärungsflüge nutzte. Ein Jahr später folgte überraschend per Dekret des italienischen Ministeriums für Luftfahrt die Rückgabe des Flughafens sowie die Erweiterung der Strecke von Mailand nach Trient, die zusätzlich über Bozen führte. Weitere Verbindungen, die in diesem Jahr auch über Bozen gingen waren Wien, Berlin, Mailand, Innsbruck, Venedig, München, Rom, Krakau, Dresden, Graz und Budapest. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges erlebte der Flughafen jährlich steigende Touristenzahlen.

Beim Ausbruch des Krieges übernahm aber wieder die italienische Luftwaffe das Kommando, die dann bis 1944 dort stationiert war. Erst 1956 wurde in Bozen wieder eine Interessenvereinigung aus reichen Kaufleuten und Verwaltungsbeauftragten gegründet, die sich für eine Erneuerung des Flughafens einsetzte. Zwar genehmigte die Gemeinde Bozen nur ein Jahr später die finanziellen Mittel, doch es kam aufgrund technischer und größerer nicht mit eingeplanter finanzieller Aufwendungen nie zur vollständigen Realisation dieser Projekte, da bis 1964 mit 1040 Meter Länge, nur ein Teil der Landebahn fertiggestellt werden konnte. Erst knapp 25 Jahre später, also Ende der achtziger konnte die weitere Sanierung erfolgen, da erst dann die benötigten Gelder von dem Provinzrat der Stadt Bozen genehmigt wurden.

Im Jahre 1992 wurde ihme der Name Airport Bolzano Bozen (ABB) verliehen, dieser wurde dann jedoch in Airport Bolzan Dolomiti (ABD) geändert, welcher dann zur Einweihung der neuen Struktur im März 1999 und zur Einrichtung regelmäßiger Linien- und Charterflüge seitens der österreichischen Tyrolean Airways führte. In der neuen Struktur wurde unter anderem die Piste erneuert, eine neue Flughalle erbaut, der Flugzeugparkplatz vergrößert, eine Halle und zwei Hangars sowie ein Kontollturm erbaut. Im Laufe des Jahres wurde dann auch noch die Landebahn auf 1400 Meter erweitert  und die Anlage für Nachtflüge fertigestellt, welche es ermöglicht, Bozen mit Flugzeugen von bis zu 70 Passagieren anzufliegen. Im Jahre 2010 wurden die Arbeiten für die Erweiterung des Terminals aufgenommen, welche Anfang 2011 abgeschlossen wurden. Zusätzlich wurde eine Photovoltaikanlage montiert, welche aus einem komerziellen und einem experimentellen Breiche besteht und insgesamt 724 kWp produziert.

Der Flughafen liegt ca. 6 Kilometer südlich des Stadtzentrums. Es gibt keine direkte Buslinie, aber eine Bushaltestelle ist ca. 1000m vom Terminal entfernt. Der nächste Bahnhof ist Bozen-Süd/Messe. Die Brennerautobahn führt südlich an Bozen vorbei. Die nächstgelegene Ausfahrt ist Bozen Süd und ist ca. 3 Kilometer entfernt.

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